VERMISST:

Der Schlüssel für den Zugang zu Europa.

Mit dem einseitigen Abbruch der Verhandlungen zum Rahmenabkommen hat die Schweiz mehr als nur an Glaubwürdigkeit verloren. Jetzt liegt es an uns, die Tür zu unserer europäischen Zukunft offen zu halten. Helfen Sie mit?

Negative Folgen häufen sich.

Die Erosion der bilateralen Verträge hat bereits begonnen – und damit auch eine fortschreitende Isolation der Schweiz.

September 2021:

Die Schweiz nicht mehr erwünscht bei den europäischen Stromregulatoren

Bislang verfügte die Schweizer Stromaufsicht Elcom in der Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden (ACER) einen Beobachterstatus. Wegen den abgebrochenen Verhandlungen zum Rahmenabkommen hat die EU-Agentur die entsprechende Vereinbarung nun jedoch gekündigt. Ohne die Teilnahme in den Arbeitsgruppen von ACER wird die Vertretung von Schweizer Interessen im Strom- und Energiebereich deutlich schwieriger und die Schweiz wird vom Informationsaustausch ausgeschlossen. Der Rauswurf bringt Systemrisiken mit sich und hat negative Konsequenzen auf die Versorgungssicherheit.

Juli 2021:

Keine direkte europäische Förderung mehr für Schweizer KMU und Start-ups.

Mit dem Ausschluss der Schweiz aus dem Programm Horizon Europe erhalten Schweizer KMU und Start-ups keine direkten europäischen Fördermittel mehr aus dem „EIC Accelerator“ des Europäischen Innovationsrates. Über dieses Finanzierungsinstrument können Unternehmen bis zu 15 Mio. Euro Fördermittel erhalten. Eine vergleichbare Innovationsförderung gibt es in der Schweiz nicht, da direkte Zahlungen an Start-ups gesetzlich nicht zulässig sind (SBFI).

Juli 2021:

Schweiz aus Forschungsprogramm Horizon Europe ausgeschlossen.

Nun ist klar, dass die Schweiz als nicht-assoziierter Drittstaat zumindest 2021 aus dem Forschungsprogramm Horizon Europe ausgeschlossen ist. Dies ist ein massiver Nachteil und die Zukunft des Forschungs- und Innvoationsplatzes Schweiz bleibt ungewiss.

Juni 2021:

Teilnahme am EU-Forschungsprogamm unsicher.

Schweizer Forschungsinstitutionen wie die ETH spielten dank dem Forschungsprogramm Horizon 2020 bisher eine führende Rolle in der europäischen Forschung und Innovation. Am neuen Rahmenprogramm Horizon Europe kann sich die Schweiz als Drittstaat derzeit aber kaum beteiligen.

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